Werte.BS: Good Practice Beispiele im Fokus
Projektwoche „Jüdisches Leben in Bamberg“
Die Berufsvorbereitungsklassen an der Berufsschule II in Bamberg beschäftigten sich im Zuge einer Projektwoche intensiv mit dem jüdischen Leben in Bamberg. Sie setzten sich anhand der in Bamberg verlegten Stolpersteine mit dem Schicksal von Jüdinnen und Juden während der NS-Zeit auseinander. Eine Stadtführung gab Einblicke in die lange, bis zur Stadtgründung zurückreichende jüdische Geschichte Bambergs und bei einem Besuch der neuen Synagoge lernten die Schülerinnen und Schüler das Leben in der israelitischen Kultusgemeinde heute kennen.
Der „Gedichtkoffer“ als Beitrag für den DenkOrt Deportationen in Würzburg
Im Juni 2020 wurde am Würzburger Hauptbahnhof die Erinnerungsstätte „DenkOrt Deportationen“ eröffnet. Sie gedenkt – in Form zurückgelassener Gepäckstücke – der unterfränkischen Jüdinnen und Juden, die ab 1942 vom Verladebahnhof Aumühle in die Vernichtungslager deportiert wurden. Als Beitrag der Franz-Oberthür-Schule entstand in der Werkstatt der Berufsfachschule für Maschinenbau der „Gedichtkoffer“. Im Koffer befindet sich das Gedicht „Kleine Ruth“ des 1924 in Würzburg geborenen und 1936 nach Palästina ausgewanderten Schriftstellers Jehuda Amichai. Hier geht’s zum Bericht der Schule.
#everynamecounts – Jeder Name zählt
Schüler/-innen der Kaufmännischen Berufsschule in Deggendorf engagierten sich – angestoßen von der damaligen Schülersprecherin Lea Vogl – im Rahmen des Projektes #everynamecounts der Arolsen Archives. Dabei werden Namen und Daten von Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus erfasst. Hier geht’s zur Website der Arolsen Archives, auf der Sie alle weiteren Informationen zum Projekt #everynamecounts finden.