Partizipation
Schülerpartizipation an der Berufsschule als Herausforderung
Schülerpartizipation muss an der Berufsschule – nicht nur formal – verankert sein, sondern auch organisational gelebt werden. Es gilt allerdings zu berücksichtigen, dass die Berufsschule als Teilzeitschule nicht den zentralen Lebens- und Arbeitsmittelpunkt der Schülerinnen und Schüler darstellt. Deshalb liegt eine besondere Herausforderung darin,

Was macht Schülerpartizipation an der Berufsschule aus?

In Anlehnung an die Partizipationstrias des Politikdidaktikers Tim Engartner umfasst Schülerpartizipation drei wesentliche Aspekte:
Verbindungslehrkräfte – wichtiger Eckpfeiler der Schülerpartizipation
Erster Anlaufpunkt für Schülerpartizipation sind die Verbindungslehrkräfte. Sie
- pflegen die Verbindung zwischen Schulleitung/Lehrkräften einerseits und Schüler/-innen andererseits,
- beraten die Einrichtungen der Schülermitverantwortung und
- vermitteln bei Beschwerden.
Schülerpartizipation ganzheitlich denken
Die oben dargestellte Partizipationstrias zeigt aber auch: Schülerpartizipation ist mehr als SMV! Sie zielt ganz besonders auf eine lebendige Schulgemeinschaft ab, in der sich Schülerinnen und Schüler
- in ihren Interessen ausreichend berücksichtigt fühlen,
- als Träger von Rechten erleben und
- soziale Wertschätzung für ihre Beiträge erhalten.
Deshalb kann Schülerpartizipation nicht isoliert betrachtet werden; sie durchdringt alle Bereiche von Schule und ist dort implizit wiederzufinden. Dieses ganzheitliche Verständnis schlägt sich insbesondere in der Schulentwicklung nieder. (→ Schulentwicklung → Organisation)





